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neue Termine

Schule als Ort eines ästhetischen Musik- und Kunstunterrichts 

In einer Zeit, in der an Schulen zunehmend wirtschaftsnahe Kompetenzen via Bildungsstandards überprüft werden und diese daher den Schwerpunkt in unseren Bildungsstätten bilden, darf der Platz für ästhetischen Musik- und Kunstunterricht nicht ganz verloren gehen. Eine moderne Schule hat neben der traditionellen Aufgabe der Wissensvermittlung auch den Auftrag, junge Menschen in der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenz zu unterstützen und Raum für soziales Lernen und Leben zu bieten. 

Schule als Ort der Kunst- und Kulturvermittlung 

Der Dialog zwischen Bildung und Kultur vermittelt jungen Menschen das Verständnis für kulturelle Werte und bietet ihnen Raum zur Entfaltung ihrer Kreativität. Kulturelle Partizipation ist außerdem ein essentieller Faktor für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Die Förderung aktiver kultureller Anteilnahme hat daher im Bildungssystem einen zentralen Stellenwert. 

Schule als Ort der Vermittlung von Festkultur 

Der Kulturvermittler Schule versteht sich auch als jener Ort, wo die für die Menschen bedeutende Festkultur im Jahres-, Tages- und auch Lebenskreis erfahr- und erlebbar gemacht werden kann. 

Schule als Ort des gemeinsamen Musizierens 

Kinder erleben Musik durch Musizieren. Singen ist die ursprünglichste Form des Musizierens. Singen fördert Sprachenkompetenz und ist kreatives und emotionales Ausdrucksmittel. Gemeinsames Singen steigert zudem die Sozialkompetenz auf nachhaltige Weise. Da zu Hause kaum mehr gesungen wird, müssen Kinderbetreuungsplätze und Schulen diese große Verantwortung zunehmend übernehmen! 

Schule als Ort eines volksmusikalischen Bemühens 

Für unser Bundesland Kärnten ist das gemeinsame Singen im Chor oder auch in Kleingruppen seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Identitätsfindung. Daher ist eine entsprechende Nachwuchsförderung auch ein dringliches Anliegen jedes volksmusikalischen Bemühens im Lande! 

Die Schule ist für das Singen unverzichtbar 

Nur sie kann alle Kinder erreichen, in dieser Zeit müssen die stimmlichen und gesangstechnischen Grundsteine gelegt werden! 

Singen ist für die Schule unverzichtbar 

Es stellt einen unverzichtbaren Beitrag zur Menschwerdung und zur Persönlichkeitsbildung dar! 

 

Wir sind eine singende klingende Volksschule!



1. Platz beim Kreativwettbewerb auf der Kärntner Herbstmesse

19. September 2017/in Frontpage Article, News /von Claudia Korentschnig

9 Kärntner Schulen sind der Einladung zum Wettbewerb des Energieforum Kärntens unter dem Motto „GO GREEN“ – die Tage der Nachhaltigkeit 2017“ im Rahmen der Klagenfurter Herbstmesse vom 13.-17.09.2017 gefolgt. Schulen waren aufgerufen, die im Unterricht bearbeiteten nachhaltigen Themenbereiche in origineller, visionärer, künstlerischer Weise von den Schülerinnen und Schülern dokumentieren zu lassen und diese „Kunstwerke“ während der Messetage zu präsentieren.

Mitgemacht haben: VS 22 Ponfeld (ÖKOLOG +Umweltzeichenschule), VS Klein St. Veit (ÖKOLOG Schule), VS Klein St. Veit (ÖKOLOG Schule), VS Wölfnitz (ÖKOLOG +Umweltzeichenschule), BRG Viktring, Fachberufsschule Spittal/Drau, NMS Gegendtal Treffen (ÖKLOG Schule), Öffentliches Stiftsgymnasium der Benediktiner St. Paul und HLW Spittal (ÖKOLOG Schule).

Die dargebotene Themenpalette war sehr breit und reichte von der Produktion von Lebensmitteln, Bioernährung, über Natur-und Umweltschutz, Müllvermeidung und -trennung, Energiesparen, Photovoltaik, E -Mobilität, Klima, Erderwärmung, Regionale Kreisläufe, Raubbau an Flächen, Gesundes Wohnen, Fairtrade, bis hin zu Smart Home.

 

 

Die kreativsten Arbeiten der Schülerinnen und Schüler in Form von Zeichnungen, Bildern, Skulpturen sowie Collagen wurden bereits in der Schule ausgewählt und am 14.09.2017 präsentiert und prämiert. 150 der besten Werke waren während der Ausstellungszeit in der Messehalle 2 fünf Tage lang ausgestellt.

Gewinner sind alle und ganz besonders diejenigen, die sich intensiv und kreativ mit den Umweltthemen beschäftigt haben. Die Jury hatte es wirklich nicht leicht, unter den vielen großartigen Kunstwerken jeweils eines für den 1. Platz in den drei Alterskategorien festzulegen:

VS:      VS Klein St. Veit

Sek I:  NMS Gegendtal-Treffen

Sek II: Stiftsgymnasium St. Paul

Wir danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den großartigen Einsatz und gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern!

 Fotolink (kore/LSR): https://photos.app.goo.gl/e4Zo8VzXoH3211mY2

 

Text: Mag. Gerlinde Duller

Gesundheit bringendes Lernen und Leben

von Anfang an –

„Lebensstil lernen – Selbstwert stärken

für die Blüten von Klein St.Veit“

das ist unser Kernthema.

 

Die Blüten von Klein St.Veit, das sind die Kinder unserer kleinen, feinen Schule.

 

Die drei Säulen unseres Langzeit - Projektes sind

Ernährung, Bewegung und Psyche.

 

Bewusster Aufbau des Dreiecks und Zusammenwirkens  von Ernährung, Bewegung und Geisteshaltung

 

Es handelt sich um den bewussten Aufbau des Zusammenwirkens  von Ernährung, Bewegung und Geisteshaltung als ganzheitliche Grundlage für förderliche Lernsituationen. Tägliche Bewegung (Lerngymnastik, Kinder-Yoga) wird eingeübt und ritualisiert. Eine gesunde Eigenmotivation durch gezielte Gemeinschaftsbildung und soziale Spiele wird aufgebaut und die Gestaltung des eigenen Lebensraumes übernommen.

 

Die Volksschule Kl. St. Veit ist seit 2006 ÖKOLOG Schule und wurde nach Eingabe und Überprüfung aller notwendigen Kriterien von da ab jährlich mit dem Zertifikat ausgestattet. Außerdem ist eine umfassende Gesundheitsförderung ein Anliegen unserer Schule. Viele Aspekte der „Gesunden Schule“ werden schon seit langer Zeit gelebt und im Unterricht umgesetzt. Vor drei Jahren haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen, uns zum Gütesiegel „Gesunde Schule“ anzumelden und die Verleihung fand Ende Juni 2016 statt. Die gesamte Schulgemeinschaft wurde und wird in den Prozess einbezogen und laufend über geplante Maßnahmen informiert.

 

Die Fortsetzung findet eben als Pilotprojekt „Lebensstil lernen“ mit dem Arzt Dr. Lexer statt.

Mit der 3. + 4. Schst. werden wir z.B. zu einem besonderen Biohof im Lesachtal ,

dem „Peintnerhof - Heilsame Landschaft“, fahren, um diese Entwicklung für das Verständnis von Zusammenhängen zu fördern.

 

Alle Kinder unserer Schule nehmen an einem Präventionsprojekt „Cap less“ – ohne Verkleidung und  ohne sich verstellen zu müssen - Selbstwertstärkung – mit Patrick Jaritz über das gesamte Schuljahr teil.

 

Eine Studierende (Frau Corinna Fleiß) der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hat im Rahmen Ihrer Masterarbeit eine Fallstudie zum Thema Wirkung/Ziele des ÖKOLOG – Programms an Schulen durchgeführt und dabei sehr umsichtig die VS Klein St. Veit bearbeitet.

 

 

Ziele & Maßnahmen für die kommenden Schuljahre

 

Die Schüler lernen die Bedeutung einer guten und gesunden Ernährung kennen und können sie beschreiben und einschätzen.

Die Kinder zeigen gesunde Esssitten. Die tägliche Jause wird in Ruhe und bewusst eingenommen und auf ihren Nährwert beschrieben.

Informationen über gesunde Ernährung, Lebensstil und Wirkungen durch die Lehrerinnen und einen begleitenden Arzt an Eltern und Kinder werden weitergegeben.

Saisonales Anlegen und Pflegen des Schulgartens durch die Schüler und Lehrerinnen.

 

Die tägliche Bewegung (Lerngymnastik, Kinder-Yoga, Brain-Gym) zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit zwischen den Lernphasen wird eingeübt und ritualisiert.

Die Kinder lernen und üben verschiedene Arten von Lerngymnastik.

Die Kinder trainieren täglich Ausdauer und Körperbeherrschung bei sportlichen Aktivitäten.

 

Eine gesunde Arbeitshaltung (Eigenmotivation) durch gezielte Gemeinschaftsbildung und soziale Spiele wird aufgebaut und die Gestaltung des eigenen Lebensraumes übernommen.

 

Die Kinder lernen von Anfang an Strukturen und Ordnungsprinzipien kennen, die sie regelmäßig (täglich für die laufenden Prozesse und einmal wöchentlich zum Abrunden der Wochenarbeit) anwenden.

 

Die Kinder gestalten die tägliche Jause auf ihrem Essplatz  mit Tischservietten usw. und nehmen sie in Ruhe und mit passenden Esssitten ein.

Die Schülerinnen können den Nährwert ihrer täglichen Jause beschreiben und einschätzen. Sie bauen selbst an, ernten und servieren die eigenen Produkte. Die Kinder beschreiben zweimal wöchentlich den Nährwert ihrer mitgebrachten Jause.

 

Die Kinder kennen mehrere Möglichkeiten, sich durch Bewegung im ganzen Schulhaus wieder zu erfrischen. Sie bemerken auch selbst, wenn die Konzentration nachlässt.

Die Kinder können selbstständig verschiedene Bewegungsimpulse beim Auftreten von Müdigkeit und Nachlassen der Konzentration ausführen.

 

Der Arbeitsplatz ist geordnet und übersichtlich. Der Essplatz wird gestaltet. Im Sozialverhalten und bei Gruppengesprächen können die Kinder einander zuhören und gemeinsam Lösungen für schwierige Situationen finden.

Die Kinder können selbstständig am Arbeitsplatz, im Heft, im Buch und in der Schultasche aufräumen und Ordnung herstellen. Die Kinder sind konfliktfähig und lösungsorientiert.

 

Wir freuen uns sehr über diese Arbeit mit den Kindern

und sie wird noch interessante Blüten und Früchte bringen.


„Die Melodie des goldenen Nektars“

Honig  - flüssiges Gold

 

Warum wir das Projekt durchführen und Beschreibung

 

Bienen arbeiten nicht für sich sondern für die Gemeinschaft. Nicht Konkurrenz sondern Zusammenarbeit bestimmt die Grundlage ihres Tuns.

Als ÖKOLOG Schule ist für uns Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit ein zentrales Thema unseres Schulalltags. Das aufbauende soziale Miteinander ist für uns die Basis für gelingendes Lernen auf allen Ebenen. In diesem Zusammenhang entwickelt sich unser Projekt zu einem äußerst praxisorientierten Unterricht, der den Kindern die Bedeutung und Kostbarkeit unserer Natur und das Verständnis für Zusammenhänge in anschaulicher Weise näher bringt.

 

Angesprochen werden dabei fortlaufend und weiterführend alle Schüler und Schülerinnen aller Schulstufen unserer Schule. Auch die Lehrergesundheit ist dabei ein wesentlicher Faktor. Der „Lebensraum Schule“ wird erweitert durch das soziale Miteinander aller beteiligten Vereine und Imker der Umgebung. Durch dieses Tun wird die Entwicklung der seelischen Gesundheit aller gefördert und stabilisiert.

 

Der Prozess des Lernens geht hier von der Information zum Thema „Bienen“ zum Verständnis für größere Zusammenhänge in unserer Natur und Umwelt. Im Erleben des Zeitgefühls mit dem Bienenjahr wird den Kindern die aufeinander Bedingtheit allen Lebens näher gebracht und nachvollziehbar verständlich gemacht. Durch die Einübung von vernetztem Denken und in Abläufen denken wird eine positive Änderung des eigenen Verhaltens gefördert.

Impulse, die wir im Rahmen dieses Projekts setzen:

  • Aufbau einer „Kleinen Imkerschule“ in lebendiger Form im schulnahen Garten mit allen Schülern und Schülerinnen.
  • Erkennen der Symbiosen zwischen den Bienen, der Natur und den Menschen, sowie der resultierenden Wertschöpfung und Nachhaltigkeit für die Gemeinschaft.
  • Stärkung der Teamfähigkeit in und unter den Klassen durch gezielte gemeinsame Aktivitäten im Bereich Singen, Musizieren, Bewegung und Kreativität.
  • Aufbau einer „Kleinen Imkerschule“ in lebendiger Form im schulnahen Garten mit allen Schülern und Schülerinnen.
  • Die Wichtigkeit der Biene im Ökosystem verstehen lernen.
  • Kennenlernen der Bienenbehausung, im Vergleich dazu unsere Wohnhäuser und wie wir Menschen den Winter verbringen.
  • Sträucher pflanzen, Bemalen des Bienenstockes, Wachsplatten und Rähmchen für unseren Bienenstock herstellen, Gründung eines neuen Bienenstaates, Schleudern des Honigs, Königinnenzucht kennenlernen, Forschen bei Fachleuten vor Ort, Exkursion  zum Bienenlehrpfad in Bleiburg, Vorbereitung der Überwinterung, das Auffüttern des Volkes und Raumverkleinerung, Besuch der Imkerschule.
  • Gewinnung und Verarbeitung der Bienenprodukte durch praktisches Arbeiten am Bienenstock sowie Vermarktung und Präsentation in der Öffentlichkeit. Gemeinsames Feiern im Jahreskreis beim Erntedank,  Advent in Dorf und Kirche mit dem Adventbasar und beim Sommerfest.
  • Im Rahmen der „Gesunden Ernährung“  Honig als Gesundheitsnektar kennenlernen - bei der Gesunden Jause, über laufende kleine Vorträge zum Thema "Honig und Gesundheit", sowie Honig auch als Heilmittel kennenlernen.
  • Alle Schülerinnen gestalten ein Bienen – Portfolio „Das Bienen – Tagebuch“.
  • Fortlaufend erweiterter ökologischer Schulraum durch gepflanzte Sträucher und Obstbäume  im Schulgarten und Pflege des eigenen Bienenstocks in Schulnähe.

 

Über das Staunen und Forschen lernen die Kinder das Kostbare vor Ort zu schätzen und nutzen. Der Umweltgedanke führt sie zu einem Verständnis für Kreisläufe der Natur und lässt sie Zusammenhänge durch praktisches Tun erkennen. Das Erfahren der Bedeutung der Biene für die Bestäubung und Befruchtung der Pflanzen, der Honig als Heilmittel und das Leben des Bienenvolks führt sie zu Achtung und Respekt für unsere Lebenswelt und fördert in ihnen die Verantwortlichkeit für unsere Zukunft und den respektvollen Umgang mit Ressourcen. 

 

In das Projekt eingebunden sind verschiedene Imker, der Elternverein, die Dorfgemeinschaft, die Gemeinde, die Feuerwehr, die Imkerschule, der Imkerlehrpfad Bleiburg und die Kärntner Landesregierung.

 

In die Planung eingebunden sind das gesamte Lehrerteam und die Kinder, Imker im Ort, Imkerschule, Wanderlehrer der Imkerfortbildung, Kärntner Landesregierung – Gesundheitsland Kärnten, Ernährungs- und Gesundheitsberater, Seminarbäuerinnen

 

Bienen arbeiten nicht für sich sondern für die Gemeinschaft. Nicht Konkurrenz sondern Zusammenarbeit bestimmt die Grundlage ihres Tuns. Die Arbeit am Bienenprojekt fördert bei den Schülern und Schülerinnen die Auseinandersetzung mit den Sozialformen der Gemeinschaft und dem persönlichen Verhalten. Die Kinder lernen und üben durch Praxis und Erfahrung im anschaulichen Unterricht die Analogien zu positivem und unterstützendem persönlichem, gesundem  und sozialem Verhalten in der Gemeinschaft. Dazu gehört auch aneinander Positives und Wertvolles zu bemerken und auszudrücken, sowie Impuls- und Vorbildfunktionen einnehmen zu können.

                  Irene Toegel              Rosemarie Pecnik        Ines Lesjak            Magda Zidej